Today I went in the zone. In the death zone. Where the giant white monster aka the polar bear might wait. But I have a 10H pencil with which I could kill.
The snow is untouched. The ice is shimmering, glimmering in the sun.
Leaving the settlement only with a gun, the coal-grey snow, the ruins of disused coal mines, the few more and more muddy roads, the dripping of melting snow, the no longer used but over kilometers stretching tipper lifts to transport the coal from mining to the port, all of this could well be part of Tarkowskis Stalker.
The installation Into the Zone is a work about the search for the unknown and the escape from one's own constraints.
It consists of drawings, texts and photos that were created during my stay in Spitsbergen. Parts also refer to the film Stalker by Tarkovsky. On Spitsbergen you need an armed guide as soon as you want to leave the small town, as polar bears can be expected at any time.
The graphic exploration moves between mountains, glaciers, ice caves and icebergs from Spitsbergen and architectural ruins and fragments. Within the multi-part installation, references are made to similar situations of being locked in or out. Personal experiences are related to the architectural-labyrinthine structures of a Piranesi. The claustrophobic narrowness is escaped through a rabbit hole into another world.
Reality and fantasy mix in a manic confrontation to escape from the present. From outside, the viewer sees the inaccessible zone, which then becomes a safe space. The outside becomes the inside.
//////////////////////////////////////
Sonntag, 5. Mai 2017
Heute machte ich mich auf in die Zone. In die Todeszone. Wo das weiße Riesenmonster aka der Eisbär wartet. Aber ich habe meinen 10H-Bleistift mit dem man jemanden umbringen kann.
Der Schnee ist unberührt. Das Eis schimmert und glitzert in der Sonne.
Das Verlassen der Siedlung nur mit Waffe, der kohlegrauen Schnee, die Ruinen still- gelegter Kohleminen, die wenigen zunehmend schlammigen Straßen, das Tropfen des schmelzendes Schnees, die nicht mehr genutzten sich aber über Kilometer hinziehen- den Lore-Liften, die einst Kohle vom Abbau zum Hafen transportierten, das alles könnte auch gut Teil von Tarkowski Stalker sein.
Die Installation Into the Zone ist eine Arbeit über die Suche nach dem Unbekannten und die Flucht aus den eigenen Zwängen.
Sie besteht aus Zeichnungen, Texten und Fotos, die während meines Aufenthaltes auf Spitzbergen entstanden sind. Teile beziehen sich auch auf den Film Stalker von Tarkowski.
Auf Spitzbergen benötigt man einen bewaffneten Führer, sobald man die kleine Stadt verlassen will, da jederzeit mit Eisbären zu rechnen ist. Die Bildermotive changieren zwischen Bergen, Gletschern, Eishöhlen und Eisbergen Spitzbergens sowie architektonischen Ruinen und Fragmenten.
Innerhalb der vielteiligen Installation werden Bezüge zu ähnlichen Situationen des Ein- und Ausgesperrtseins hergestellt. Persönliche Erfahrungen werden mit den architektonisch-labyrinthischen Strukturen eines Piranesi in Beziehung gesetzt. In eine andere Welt gelangt man durch ein Kaninchenloch.
Realität und Fantasie vermischen sich in einer manischen Konfrontation auf der Flucht vor der Gegenwart. Von außen sieht der Betrachter die unzugängliche Zone, die dann zu einem sicheren Ort wird. Das Außen wird zum Innen.