In May 2017, I traveled to Svalbard to draw icebergs.

In Svalbard, I went hunting. For the iceberg, for my iceberg. The white giant that haunts my dreams. I draw. I brave the storm. I brave the cold. I draw. The paper crackles in the storm. The paper flies. I draw. I run. I hide from polar bears. I draw. I search for the perfect view of the most magnificent iceberg. I spread out my papers. I draw. I draw the ice crystals, analytically. My pencils are frozen. They splinter, they crack. They are cold. Not to me, because I am drawing. The watercolor water freezes. The glacier calves. The ice floe wobbles. I draw. The ice floe carries me past my iceberg. I am in the pack ice. I draw.


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Im Mai 2017 bin ich nach Spitzbergen gefahren um dort Eisberge zu zeichnen.

In Spitzbergen mache ich mich auf die Jagd. Nach dem Eisberg, nach meinem Eisberg. Der Weiße Riese, der mich in meinen Träumen verfolgt. Ich zeichne. Ich trotze dem Sturm. Ich trotze der Kälte. Ich zeichne. Das Papier knattert im Sturm. Das Papier fliegt. Ich zeichne. Ich laufe. Ich verstecke mich vor Eisbären. Ich zeichne. Ich suche den perfekten Blick auf den tollsten Eisberg. Ich breite meine Papiere aus. Ich zeichne. Ich zeichne die Eiskristalle, analytisch. Meine Bleistifte sind gefroren. Sie splittern, sie knacken. Sie sind kalt. Mir nicht, denn ich zeichne. Das Aquarellwasser friert. Der Gletscher kalbt. Die Eisscholle taumelt. Ich zeichne. Die Eisscholle treibt mich an meinem Eisberg vorbei. Ich bin im Packeis. Ich zeichne.