From Ice to Desert
In 2017, I was in Svalbard to see and draw icebergs. Now I’m heading to the Atacama: from ice to desert – another place of extreme conditions.


Why Atacama?
The Atacama Desert lies in northern Chile and is considered the driest place outside the polar regions.

In 2017, I spent a month in Spitsbergen, hunting for the iceberg and drawing it. The experience of this extreme landscape, completely unfamiliar to me, had a lasting impact on my work.

Now I want to go from ice to desert. The conditions could hardly be more different. And yet, there is something similar that interests me about both places: their barrenness and vastness, the reduced nature of the landscape.

Both landscapes store time. In ice as well as in rock, layers, deposits and traces can be found – an archive of the Earth’s history. In the Atacama, I am particularly interested in the rocks, their surfaces, structures and layers. I will spend three weeks living, drawing and photographing there – without knowing in advance what will emerge from it.

This is not about simply seeing or depicting the landscape. I need to be there, to experience it, to move through it. I cannot know in advance what it will do to my work. I want to absorb the landscape. To be out there, searching for what is new and unknown. Above all, I want to remain open to whatever I encounter there and respond to it through my work.

I have never been to South America before, and I am travelling alone to a place that is completely unfamiliar to me. I have a great deal of respect for that. But that is exactly the point:

I need to see something new again.

I don’t yet know what will come from this trip. But I do know I have to go to find out.

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Vom Eis in die Wüste
2017 war ich auf Spitzbergen, um Eisberge zu sehen und zu zeichnen. Jetzt gehe ich in die Atacama: vom Eis in die Wüste – wieder an einen Ort mit extremen Bedingungen.

Warum Atacama?
Die Atacama-Wüste liegt im Norden Chiles und gilt als der trockenste Ort außerhalb der Polarregionen.

2017 war ich für einen Monat auf Spitzbergen, um den Eisberg zu jagen und zu zeichnen. Die Erfahrung dieser extremen, für mich völlig fremden Landschaft hat meine Arbeit nachhaltig geprägt.

Nun möchte ich vom Eis in die Wüste. Die Bedingungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Und doch interessiert mich an beiden Orten etwas Ähnliches: die Kargheit und Weite, das Reduzierte der Landschaft.

Beide Landschaften speichern Zeit. Im Eis ebenso wie im Gestein finden sich Schichten, Ablagerungen und Spuren – ein Archiv der Erdgeschichte. In der Atacama interessieren mich besonders die Felsen, ihre Oberflächen, Strukturen und Schichtungen. Drei Wochen werde ich dort leben, zeichnen und fotografieren – ohne vorher zu wissen, was daraus entstehen wird.

Es geht nicht darum, diese Landschaft nur zu sehen oder abzubilden. Ich muss dort sein, sie erleben, mich in ihr bewegen. Was sie mit meiner Arbeit macht, kann ich vorher nicht wissen. Ich möchte die Landschaft aufsaugen. Unterwegs sein, auf der Suche nach dem Neuen und Unbekannten. Vor allem aber möchte ich offen sein für das, was mir dort begegnet, und mit meiner Arbeit darauf reagieren.

Ich war noch nie in Südamerika und reise allein an einen mir völlig fremden Ort. Davor habe ich Respekt. Aber genau darum geht es:

Ich muss wieder etwas Neues sehen.

Wofür brauche ich eure Unterstützung
Für Flug, Verpflegung und Transport vor Ort, Arbeitsmaterial, Dokumentation sowie die anschließende Produktion der Arbeiten möchte ich 6.600 € sammeln.

Eure Unterstützung finanziert nicht nur die Reise, sondern gibt mir vor Ort die Zeit, mich ganz auf die Landschaft und meine Arbeit einzulassen.

Als Dankeschön gibt es unter anderem Postkarten, Fotografien, Zeichnungen und kleine Fundstücke aus der Atacama.

Wenn euch meine Arbeit schon länger begleitet – vielleicht sogar seit Spitzbergen – freue ich mich, wenn ihr auch dieses Mal dabei seid.

Ich weiß noch nicht, welche Arbeiten aus dieser Reise entstehen werden. Aber ich weiß, dass ich hinfahren muss, um es herauszufinden.